Von Christopher Görg

 5 Tipps zum Spinnangeln auf Zander

1. Zander finden

1. Zander finden

Wer wirklich erfolgsversprechende Stellen befischen möchte, sollte sich von Schlammböden und verkrauteten Bereichen fern halten. Zander fühlen sich an Plätzen mit hartem, kiesigem Grund am wohlsten. Weist die Bodenstruktur nun noch Unebenheiten wie z.B. Scharkannten und Plateaus auf, ist der Platz sehr zanderverdächtig. Auch steinige Spots, wie sie an Buhnenfeldern zu finden sind, werden gern von den Glasaugen besucht. Denn zwischen den Steinlücken finden sie reichlich Nahrung.

 

2. Sauerstoff

2. Sauerstoff

Im Sommer sind Bereiche mit höherem Sauerstoffgehalt im Wasser, meist stärker von Zandern frequentiert als andere. Denn nicht nur Raubfische fühlen sich dort sehr wohl, sondern auch ihre Beute. Die Chance einen Zander bei sommerlichem Wetter zu fangen, ist an strömungsreichen Stellen auch tagsüber sehr gut. Wehranlagen, Rauschen, Flusseinläufe und Anlegestellen von Ausflugsdampfern sind sehr erfolgreiche Plätze, an denen sogar bei Hitze noch Räuber zu überlisten sind.

 

3. Wenn es dämmert

3. Wenn es dämmert

Obwohl beim Kunstköderangeln die meisten Glasaugen am Tage gefangen werden, ist der Zander nachtaktiv. Die Abendstunden und die Nacht gehören zur erfolgreichsten Fangzeit. Die Zander ziehen dann in flache Bereiche, um auf Beutezug zu gehen.

An Gewässern mit einem guten Krebsbestand können die gestachelten Räuber auch in knietiefem Wasser überlistet werden, denn die nachtaktiven Krebse suchen ihre Nahrung im Flachwasser und das wissen auch ihre Konsumenten.

 

4. Nicht nur am Grund

4. Nicht nur am Grund

Noch ist der Mythos sehr verbreitet, dass Zander ausschließlich grundnah auf ihre Beute lauern und somit nur das grundnahe Angeln in Frage kommt.

Das ist aber nicht wahr! Der Zander ist genau wie alle anderen Raubfische dort vorzufinden, wo verstärkt Futterfisch anzutreffen ist. In großen Naturseen mit gutem Maränen- oder Weißfischbestand, gehen Zander auch im Freiwasser auf Beutejagd. Das Schleppen, Werfen und pelagische Angeln im Freiwasser sind dann die bevorzugten Angeltechniken. Wichtig ist, dass der Köder in der Tiefe geführt wird, in der sich die Futterfische aufhalten. Ein Echolot ist hierbei sehr nützlich.

 

5. Zusatzdrilling

5. Zusatzdrilling

Bei der Verwendung von Gummifischen ist es ratsam einen Zusatzdrilling zu verwenden.

An Tagen an denen die Zander recht zaghaft beißen, ist die Bissverwertung mit Hilfe eines so genannten Stingers wesentlich höher. Der Drilling wird am Besten in den Afterbereich des Gummiköders verankert. Die Länge des Vorfachmaterials vom Zusatzdrilling sollte so gewählt werden, dass der Lauf des Köders nicht behindert wird. Es ist besser das Vorfach nicht zu kurz zu wählen, sodass sich der Köder problemlos bewegen kann.

Petri Heil und dicke Zander wünscht euch euer Christopher Görg

 

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