Basics Barschangeln

 

Viele Angler träumen davon,  einmal einen 40+ oder sogar 45+ Barsch zu fangen.

Die gestreiften Räuber sind selten alleine unterwegs und sind in vielen Gewässern zu finden, jedoch wechseln ihre Spots im Laufe des Jahres und man sollte wissen, wann es Sinn macht, welche Stelle zu befischen.

Klassische Barschspots

Barsche lieben strukturreiche Gewässer. Spundwände, Kanten, Gehölz, Plateaus und Häfen gehören zu den beliebtesten Aufenthaltsorten der Barsche. Als Jungfische ernähren sie sich primär von Kleinstlebewesen wie Plankton. Je größer sie werden, desto mehr ändert sich ihr Fressverhalten und sie werden immer mehr  zum Räuber. Ihre Nahrungsaufnahme besteht dann vor allem aus unterschiedlichen Fischarten, unter  anderem auch aus Artgenossen. Die Beutegröße liegt zwischen 2-12cm. 

 

Barschangeln

 

Barschangeln im Wechsel der Jahreszeiten

Im Frühjahr vor der Laichzeit findet man sie im tiefen Wasser in der Nähe von flachen Laichplätzen, das heißt in der Nähe des Ufers. Empfehlen kann ich hier Drop-Shots und kleine Gummifische Jigkopf. 

Die Laichzeit geht je nach Gewässer und Wassertemperatur von März bis Anfang Mai, wenn das Wasser  ca. 7-10 Grad warm ist. Nach dem Laichen wollen sich die Barsche ausruhen und gehen ins tiefere Wasser.

Die besonders großen Barsche sind gerne Einzelgänger und kehren zurück in tiefere Bereiche.

Im Sommer halten sie sich gerne an flachen Stellen auf und sind bei vielen Anglern beliebt, da sie quasi den ganzen Tag über beißen. In den frühen Morgenstunden können Topwater-Köder ein echter Geheimtipp sein, tagsüber flachlaufende Wobbler, Mini Spinner-und Chatterbaits und Gummifische am Bleikopf.

Im Herbst wird das Wasser kühler und die Tage kürzer, sodass sich die Barsche bevorzugt in tiefem Wasser aufhalten. Hier funktionieren  tieflaufende Wobbler  und überbebleite Gummifische besonders gut.

Im Winter ab einer Oberflächen-Wassertemperatur  von 4 Grad ziehen sie sich dann schlussendlich in noch tiefere Wasserbereiche zurück, da es dort wärmer ist, als an der Oberfläche. Besonders effektiv sind hierbei ein langsam geführtes Texas-und Carolinarig und das Drop-Shot.

 

Viel Spaß und viel Erfolg beim Ausprobieren wünscht euch eure Lisa Fishing!

 

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