7 Dinge für die Raubfischschonzeit

1. Tackle aufräumen

1. Tackle aufräumen

 

Auch beim ordnungsliebendsten Angler kommt es vor, dass über die Angelsaison ein wenig Chaos entsteht. Sei es im Keller, in den Taschen oder in den Angelboxen- Sand, Staub und Angelmaterial was dort, wo es liegt, nicht hingehört ist nicht selten.

Um perfekt in die neue Angelsaison starten zu können sollte der Schmutz entfernt und die Unordnung beseitigt werden. Kleinteile und Köder die sich im vergangenen Jahr nicht bewährt haben können aussortiert werden, um keinen wertvollen Platz zu verschenken.

 

2. Tackle-Check

So wie jeder Kaufmann zum Ende eines Geschäftsjahres eine Inventur durchführt,

sollte auch jeder Angler seine (Angelgerät-) Bestände kontrollieren.

Nichts wäre schlimmer als am 01. Mai festzustellen, dass keine Stahlvorfächer vorhanden sind. Aus diesem Grund sollten alle Kleinteile und Köderbestände auf Vollständigkeit geprüft werden. Vielleicht gibt es ja auch interessante Neuheiten auf dem Ködermarkt, die man mal ausprobieren möchte- am besten natürlich gleich zu Beginn der Saison.

 

3. Angelruten-Pflege

Die Angelruten werden mit einem feuchten Schwamm vom Schmutz befreit. Gerade bei Modellen mit einem Korkgriff sollte ruhig ein bisschen Spülmittel verwendet werden,

um diesen zum Strahlen zu bringen. Wichtig ist - nach der Reinigung - die Rute im Warmen trocknen zu lassen.

Bei dieser Gelegenheit sollten die Rutenringe gleich auf eventuelle Beschädigungen kontrolliert werden. Ein Wattestäbchen eignet sich dafür hervorragend. Sobald die feine Watte über eine Schadstelle geführt wird, verfängt sich diese. So können auch feinste Schäden erkannt werden.

 

4. Schnur-Kontrolle

4. Schnur-Kontrolle

Auch wenn die heutigen Schnüre bei einem geringen Durchmesser eine verhältnismäßig hohe Tragkraft haben, können kleinste Schnurbeschädigungen zu Fischverlusten führen. Umso wichtiger ist es, dass die ersten 30-40 Meter einmal genau angeschaut werden. Bei kleinsten Verletzungen der Schnur sollte diese gekürzt werden. Alternativ kann die Schnur auf eine Ersatzspule gekurbelt werden. Auf diese Weise ist die unbenutzte Schnur nun ganz oben ohne dabei an Gesamtlänge einzubüßen.

Bei hoher Abnutzung oder geringen Gesamtlänge der noch vorhandenen Schnur

sollte diese jedoch komplett erneuert werden. Bei dieser Gelegenheit kann auch gleich die Angelrolle mit einem Lappen und lauwarmen Wasser gereinigt und wenn möglich/nötig geölt werden.

 

5. Binde-Arbeiten

Die für das kommende Angeljahr benötigten Stahlvorfächer können schon jetzt auf Vorrat hergestellt werden. Ebenso wie die Zusatzdrillinge, für die schon bald zum Einsatz kommenden Gummifische. Selbst Montagen wie zum Beispiel das Drop-Shot-Rig empfiehlt es sich  bereits in der Schonzeit herzustellen.

 

6. Die Sache hat einen Haken

6. Die Sache hat einen Haken

Die Haken der Köder werden über das Jahr sehr gefordert und beansprucht. Sei es das über die Steine schleifen an der Buhne, das Hängerlösen aus einem Unterwasserhindernis oder der Drill eines kapitalen Fisches- die Haken machen so einiges mit.

Allerdings ist hier der Verschleiß vorprogrammiert. Aus diesem Grund schaue ich mir sämtliche Haken meiner verwendeten Köder einmal genauer an. Stumpfe, verbogene und stark rostige Haken tausche ich mit Hilfe einer Sprengringzange sofort aus. Bei leichter Unschärfe hilft ein Hakenschleifer.

 

7. Angelberechtigungen besorgen

Was für die Angler in den Niederlanden normal ist – das Beangeln fast aller Gewässer mit einem Erlaubnisschein – ist bei uns in Deutschland leider nur ein Wunschdenken.

In den meisten Bundesländern benötigt man für die verschiedenen Gewässer separate Angelberechtigungen. Um zum Startschuss nicht erst die Angelläden oder Fischer abklappern zu müssen, sollten schon jetzt alle Berechtigungen eingeholt werden.

 

Petri Heil und viel Spaß bei umsetzen!

Euer Christopher